Ein starker Sturzregen hat am frühen Morgen in mehreren Tälern Schäden verursacht. Überflutete Straßen und Erdabrutsche haben Orte abgeschnitten und kritische Infrastrukturen stark beeinträchtigt.
Besonders betroffen sind Regionen um Titisee-Neustadt und Freiburg im Breisgau, wo lokale Behörden von massiven Schäden an Straßen und Brücken berichten.
Der Bahnverkehr wurde eingestellt, mehrere Bahnlinien sind unterbrochen, da Gleise weggeschwemmt oder verschüttet wurden. Menschen sind in Zügen gestrandet.
Die Notfall-Dienste sind rund um die Uhr im Einsatz: Feuerwehren, THW, Hilfsorganisationen und Polizei versuchen, eingeschlossene Bewohner zu erreichen und Schäden zu begrenzen.
Betroffene und Hilfsmaßnahmen
Es wird geschätzt, dass tausende Haushalte von Stromausfällen betroffen sind. Viele Menschen können ihre Häuser nicht verlassen, weil Zugangswege zerstört oder blockiert sind.
Die Behörden haben Evakuierungen in besonders gefährdeten Ortsteilen angeordnet – insbesondere dort, wo Flusspegel stark steigen oder Hanglagen instabil sind.
Insgesamt hunderte Helfer sind im Einsatz, darunter auch Einsatzkräfte aus benachbarten Landkreisen. Unterstützung durch Hubschrauber und Drohnen zur Lagebeurteilung läuft.
Sammelstellen wurden eingerichtet, wo Betroffene Unterkünfte, Decken, warme Verpflegung und medizinische Versorgung erhalten.
Erste Einschätzungen und Ausblick
Glücklicherweise gibt es bisher keine bestätigten Todesfälle, aber mehrere Menschen sind verletzt – vor allem durch umfallende Gegenstände, Schlammlawinen und Verkehrsunfälle auf überfluteten Straßen.
Die Wetterdienste warnen davor, dass weiterer Starkregen möglich ist, was die Lage verschlimmern könnte. Die Gefahr von weiteren Überschwemmungen und Hangrutschen bleibt hoch.
Bundes- und Landesbehörden prüfen jetzt schnell, wie Infrastruktur widerstandsfähiger gemacht werden kann – Straßen, Bahnlinien, Stromversorgung und Hochwasserschutz sind zentrale Themen.
Anwohner werden gebeten, sich vorsorglich bereit zu halten und Evakuierungsanweisungen zu folgen. Die Kommunikation zwischen Gemeinden und Katastrophenschutz soll verstärkt werden.
Hoffnung und Solidarität
Viele Menschen vor Ort berichten, wie Nachbarn einander helfen: Türen öffnen, warme Mahlzeiten teilen, Hilfe beim Transport von Betroffenen leisten.
Hilfsorganisationen haben schon Spendenaktionen und Unterstützungsprogramme angekündigt.
Kommunalpolitiker und Landesregierung betonen: So schlimm die Lage auch ist – mit vereinten Kräften und schnellen Reaktionen lässt sich Schlimmeres verhindern.